Abendglühen, spektakulärer Himmel im letzten Abendsonnenstrahl über Halle

315/365 Abendglühen über Halle

11.11.2015

Der Himmel glüht im Abendsonnenstrahl …

(angelehnt an einen Liedtext, Anonym)

Feuerwerk im Garten Eden? Oder feiern die Engel schon Karneval? Was für ein atemberaubender Himmel? Leider ist die Fernsicht in der Stadt stark eingeschränkt. Hier an dieser Kreuzung konnte ich noch relativ viel vom Himmelsspektakel sehen und einfangen. Von Minute zu Minute änderte sich das Schauspiel und nur zehn Minuten später sah das Firmament ganz nett aber nicht mehr spektakulär aus.

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LKW mit Zuckerrüben taucht aus dem Morgennebel auf

302/365 Mehr als siebenhundert

29.10.2015
Aus dem Morgennebel taucht dieser LKW, voll beladen mit Zuckerrüben, auf. Jetzt, in der Rübenkampagne, bringen täglich, außer sonntags, über siebenhundert solcher LKW die kostbare Ladung von den Feldrändern der Landwirte zur Verarbeitung in die Zuckerfabrik Könnern. Leider ist es mir nicht überzeugend gelungen, die Nebelstimmung in das Bild zu übertragen, das weiche, diffuse Licht und die gedämpften Farben der Blätter an Baum und Strauch.

Hochthronender Schüppling - Pholiota cerifera - nach drei Tagen Regenwetter

289/365 Pilztränen

16.10.2015
Können Pilze weinen? Warum nicht? Hier sieht es zumindest danach aus. Es regnet jetzt mittlerweile den dritten Tag fast ununterbrochen. Ich bin vom Anblick so gerührt, dass ich die Aufnahme verwackle, schluchz. Dieser Schüppling (ich vermute Hochthronender Schüppling – Pholiota cerifera) wächst mitten aus einer Buchenholzscheibe, die demnächst gespalten und etwas später im Kamin für wohlige Wärme sorgen wird. Da helfen dem Schüppling dann auch keine Tränen mehr.

Bei Regen im Auto unterwegs

288/365 Schietwedder

15.10.2015
Heute muss ich schon im Morgengrauen (was für ein grauenvolles Wort?) los. In der Zuckerfabrik werde ich mit Zehnjährigen über gesunde Ernährung, über die Rolle von Zucker(n) für unsere Ernährung und über die Arbeit in einer Zuckerfabrik sprechen. Ich weiß, das wird interessant und kurzweilig, die Zehnjährigen sind noch begeisterungsfähig. Auf der heutigen Fahrt nach Könnern muss ich bei diesem Sch…wetter meine Begeisterung erst noch aktivieren. Da ich die Sonne in mir habe, gelingt mir das für gewöhnlich mühelos und zur Not helfen NLP, QiGong oder/und Selbsthypnose.

buntes Herbstlaub leuchtet in einer Pfütze

284/365 Bunte Pfütze

11.10.2015
Heute fällt mir nach einem sehr schönen ausgedehnten Herbstspaziergang die Wahl des Tagesmotivs wieder besonders schwer. Es gab so viel Schönes zu sehen und zu fotografieren, lauter kleine Wunder am Wegesrand. Man muss nur hinschauen. Ich entscheide mich für die Pfütze mit den vielen leuchtenden Blättern.

rote Blätter und Früchte von wildem Wein im Herbst nach einem Regenschauer

281/365 Da errötet die Liane

08.10.2015
Der Herbst ist doch der expressivste Maler. Hier bringt er mit der Selbstkletternden Jungfernrebe (Wilder Wein, Parthenocissus quinquefolia) knallige Farben in den Alltag und verschönt selbst die hässlichste Mauer oder Wand. Besonders schön wirken die Farben wie hier nach einem Regenguss wenn ansonsten ringsum alles grau ist.

leuchtende Segel zahlloser Segelboote unterschiedlicher Klassen bei der Herbstregatta auf dem Rudower See

269/365 Herbstregatta bei Flaute

26.09.2015
An diesem Wochenende hat der ortsansässige Segelverein zur Herbstregatta eingeladen, gleichzeitig Absegeln für diese Saison. Und dann das, das böse Wort mit »F«. Nein, ich werde nicht obszön. Aber für Segler, Windsurfer, Kiter ist das böse F-Wort Flaute. Es reichte immerhin für eine Wettfahrt und dafür, dass sich bei den größeren Bootsklassen wie Ixylon und Pirat auf Vorwind sogar der Spinnaker entfalten konnte. Sonne, blauer Himmel, leuchtende Segel und malerische Wolken machten die Veranstaltung zumindest zu einem optischen Genuss.

Leipziger Turm in Halle bei Nacht

257/365 Um neun am Leipziger Turm

14.09.2015
Der Leipziger Turm teilt den oberen vom unteren Boulevard, die Verbindung von Hauptbahnhof und Marktplatz. Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, war er zunächst Wartturm und mit 44 m Höhe zugleich der höchste Turm der städtischen Befestigungsanlage. Im Volksmund hieß er bis Mitte des 19. Jahrhunderts Galgtorturm, da er sich direkt neben dem Galgtor erhob und man von hier freie Sicht übers Land zum Galgberg (heutiger Riebeckplatz) hatte. Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Turm eine welsche Haube (gebauchte Haube mit Laterne) mit vier Lukarnen (auch Zwerchhaus, ein Dachfensteraufbau dessen First senkrecht zu der Dachtraufe steht). Seit wann das Uhrwerk mit zwei Ziffernblätter den Turm schmückt, weiß ich nicht zu berichten. Wirkt der Turm auch ziemlich schlank, so beträgt die Mauerstärke am Fuß immerhin 2,80 m bei 3,30 m Durchmensser im Innenraum.
Da es auf dem Heimweg vom Spanischkurs heute leicht geregnet hat, gibt es Spiegelungen, die mich veranlassen, hier ein paar Minuten mit Fotoaufnahmen zuzubringen.

Morgennebel in der Stadt - Blick vom Balkon

255/365 Erster Herbstnebel?

12.09.2015
Samstagmorgen, ich öffne die Augen und es ist neblig. Bevor ich mich noch einmal umdrehe, quäle ich mich langsam aus dem Bett. Auf dem Weg zum Balkon schnappe ich mir die Kamera und ziehe mir ein Paar Latschen an, um einer Ehekrise wegen zu kalter Füße nach erfolgter Fotoaufnahme aus dem Wege zu gehen. Es ist gar nicht kalt, die Straße ist menschenleer und friedlich. Es sieht ganz so aus, als ob der Herbst jetzt wirklich schon einen Fuß in der Tür hat. Es wird dann aber doch ein sehr schöner Spätsommertag werden, den wir bei Freunden in Merseburg anlässlich ihres Richtfestes verbringen.

Morgennebel über dem Rudower See, im Vordergrund Schilf und ein Surfboard

232/365 Morgennebel

20.08.2015
Die Nacht war kühl, der See ist warm und so ist Morgennebel über dem Rudower See vorprogrammiert. Ich hatte eigentlich keine große Lust auf ein Morgenbad, habe mich dann mit der kleinen Kompaktkamera aber doch ins Wasser begeben. Leider waren die sichtbaren Motive dann doch nicht so toll wie die Gesamtstimmung. Also bin ich wieder raus und habe dieses Bild vom Ufer aus aufgenommen. Das hätte ich auch einfacher haben können. Na, wenigstens bin ich jetzt richtig wach.