Kollektion von Wein- und Sektkorken unterschiedlicher Sorten und Herkunft

355/365 Korkbrand?

21.12.2015

Es gibt immer wieder Kampagnen wider die Verwendung von Kork als Verschluss von Wein- und Sektflaschen. Wie so oft im Leben gibt es beachtenswerte Gründe pro als auch contra den Einsatz von Kork. Letztendlich gibt es für mich auch eine sinnliche Komponente, die zu beachten ist. Ich mag es, den Korkenzieher (klassisches Kellnermesser) zum Öffnen zu verwenden, den Korken zu fühlen, zu betrachten und nach dem Genuss des Weines zu »archivieren«. Ich habe gerade entdeckt, dass man auf verschiedenen Webplattformen gebrauchte Korken kaufen kann. Na ja, so viele, dass sich ein Verkauf für mich lohnen könnte, habe ich noch nicht. Obwohl, zu Weihnachten werden wohl wieder ein paar hinzukommen.
Ein Merkmal der gezogenen Korken ist der Korkbrand, klingt nach einer gefährlichen Krankheit, ist aber lediglich das Branding (aufgedruckte, eingebrannte?, eingeprägte Bezeichnung der Marke, des Herstellers, ggf. der Herkunft, Abfüllung…). In einigen Regionen ist dieses Branding sogar vorgeschrieben und bestätigt die Angaben auf dem Eitikett, das sich leichter austauchen und fälschen lässt als der Korken. So, und jetzt ist Zeit für ein Gläschen vom roten. Sehr zum Wohle.

Flyer mit Aufruf der AfD zu einer Demo gegen Asylpolitik der Bundesregierung

292/365 Brauner Mist in meinem Briefkasten

19.10.2015
Wer sich gestern gegrugelt hat bei dem Jagdbild, muss heute noch mehr leiden. Da behaupten doch tatsächlich ein paar geistige Tiefflieger, sie hätten die Stimme der Bürger auf ihrer Seite um damit ein Programm zu gestalten, eine Alternative für Deutschland. Eine Alternative wozu? Meine Stimme haben sie schon mal nicht. Wer sich ein wenig informieren will, findet in kürzester Zeit genügend Argumente dafür, warum man diesen Herren überhaupt nicht trauen kann und darf. Gauland, einst selbst Flüchtling, weiß fein zu unterscheiden zwischen deutschen Flüchtlingen und halt fremden Flüchtlingen… Poggenburg stand wochenlang im Kreuzfeuer der Medien nachdem er in einem Interview mit dem MDR verkündete, »ich arbeite im Kreistag mit NPD-lern zusammen«, daher wisse er dass das »nicht alles Extremisten sind«. Erst, als juristische Konsequenzen drohten, lenkte er ein wenig ein.
Die Helferlein dieser »Alternative« konnten nicht mal lesen, dass ich gar keine Werbung in meinem Briefkasten haben will. Mir ist schlecht!!!

Hausfassade in Halles Innenstadt mit Verbotsschild: Fahrräder abstellen verboten! Wer hält sich daran? Was passiert denen, die sich nicht daran halten?

128/365 Und wenn doch?

8.05.2015
Hier, in diesem Haus in der Kleinen Ulrichstraße scheint ja wohl alles verboten zu sein, keine Fahrräder abstellen, Werbung wollen sie, bis auf eine Mietpartei, auch nicht. Im Anbringen von Verbotsschildern sind wir in Deutschland ja wirklich meisterlich. Die Frage ist nur, was nützt es? Nun ja, die Sache mit der Verweigerung von unadressierter Werbung finde ich ja ok. Leider hilft das noch nicht gegen ungefragten Einwurf von unentgeltlichen Zeitungen. Dafür bräuchte man wieder ein Extraverbotsschild oder wenigstens einen kleinen Aufkleber.

Rote Frauenskulptur in Halles Innenstadt

22/365 Lady in Red

22.01.2015
Die rote Lady steht in der Schmeerstraße in Sichtweite des Marktplatzes und macht einen coolen, total relaxten Eindruck. Schneeregen scheint ihr nichts auszumachen. Ein Hingucker und Farbtupfer im grauen Alltag. Eigentlich soll sie auf ein Dessousgeschäft aufmerksam machen und dann stellen Ihre Arbeitgeber sie nackt vor die Tür. Mann, Mann, Mann!