Zwei Kleine Münsterländer bewachen die Jagdbeute, ein geschossenes Kalb vom Damwild

291/365 Ebby und Aura am Hirschkalb

18.10.2015
Da ich auf dem Lande aufgewachsen bin, hatte ich immer ein enges Verhältnis zu Tieren auch zu denen, die von vornherein für den Verzehr gehalten wurden, woraus nie ein hehl gemacht wurde. Genauso verhält es sich mit der Jagd, auch wenn ich selbst kein Jäger bin und es wohl auch nie werde. Ich weiß aber und erlebe es häufig, dass die Menschen in unserer Gesellschaft immer mehr von den Quellen ihrer Ernährung entfremdet werden. Ich will hier keine Diskussion zur Jagd heraufbeschwören. Zwei Dinge möchte ich anmerken. Die Leber war köstlich und die Jagdhunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb kostete es große Anstrengung, bei dem Anblick und »Duft« des erlegten Tieres nicht durchzudrehen. Die Hunde wurden übrigens mit für sie leckeren Innereien belohnt obwohl sie bei der Jagd in diesem Fall nichts zu tun hatten. Das Kalb hatte den Schuss, den es traf, nicht gehört. Es war sofort tot. Waidmannsheil.

Eine Ziege versucht an ein Glas mit Gewürzgurken zu gelangen, wird aber von einem stabilen Metallzaun daran gehindert.

157/365 Den Bock zum Gärtner

06.06.2015
… oder hier beinahe die Ziege zum Service am Buffet gemacht. Der zarte Essigduft aus dem Glas mit Gewürzgurken muss es dieser Ziege besonders angetan haben. Sie versuchte immer wieder mit langer Zunge an das Glas zu kommen. Wahrscheinlich wollte sie bei der Verteilung an die Partygäste zu Ulfs 50. Jubiläum in der Franzigmark helfen.

Nutria am Ufer der Saale

39/365 Nutria statt Biberpelz

08.02.2015
Wenn man die possierlichen und zutraulichen Nutrias an der Saale so sieht, glaubt man nicht, dass sie unter anderem als Pelzlieferant gehalten wurden. Nach der Wende wurden angeblich viele Tiere von ihren Haltern einfach ausgesetzt weil mit ihrem Fleisch und den Fellen kein Geld mehr zu verdienen war. In einem Zeitungsartikel von 2002 (MZ vom 14.01.2002: Nutrias – Zutrauliche Tiere immer größere Plage) wurde die Befürchtung geäußert, dass Nutrias durch ihren Höhlenbau an den Uferböschungen der Saale Schäden hervorrufen könnten und es müsse dringend etwas geschehen. Heute kann man die Nutrias an vielen Stellen entlang der Saalearme sehen. Mittlerweile ist es verbreitete Ansicht, dass es keinen Grund gibt, sie grundsätzlich zu bekämpfen.
Als ich mich zum Fotografieren hinhockte, wurde ich sofort umringt, besonders kecke Kerlchen stellten sich auf die Hinterbeine und hielten sich mit ihren kleinen Ärmchen an mir fest. Aber als feststand, dass ich kein Futterlieferant bin, schwand das Interesse ganz schnell.