Wanderweg um den vorderen Gosausee mit Blick auf das Dachsteinmassiv mit Gosaugletscher

364/365 Dachstein und Gosauseen

30.12.2015

Bei schönem Wetter mit guter Fernsicht ist die Zwieselalm in Gosau eines meiner Lieblingsskigebiete. Der Dachstein und die Gipfel des Gosaukamms bieten dann eine einzigartige, Ehrfurcht gebietende Kulisse.

Heute ist es ziemlich kalt, Schnee liegt so gut wie keiner, dafür hat die Natur aus der Luftfeuchtigkeit riesige Eiskristalle gezaubert.

Rauhreif – riesige Eiskristalle an den Autos, auf Zweigen und allen Gegenständen zeugen von der Kälte und feuchten Luft der letzten Nacht.

Rauhreif – riesige Eiskristalle an den Autos, auf Zweigen und allen Gegenständen zeugen von der Kälte und feuchten Luft der letzten Nacht.

Da Skifahren nicht infrage kommt, entscheiden wir uns zu fünft (vier Zweibeiner und ein Border Collie) für eine Wanderung zu den Gosauseen, eine großartige Entscheidung. Der Wanderweg führt uns am vorderen Gosausee mit fantastischen Spiegelungen der umliegenden Gipfel am Laserer Klettersteig vorbei. Dabei haben wir immer das Dachsteinmassiv vor Augen.

Leiter am Laserer Klettersteig am vorderen Gosausee. Im Hintergrund und als Spiegelung im See einige Gipfel des Gosaukamms.

Leiter am Laserer Klettersteig am vorderen Gosausee.

Am Ende des vorderen Gosausees geht es in den Wald. Hier folgen wir dem alten Almweg.

Altes, verwittertes Holzschild weist auf den Alten Almweg zum hinteren Gosausee unter dem Dachsteinmassiv.

Altes, verwittertes Holzschild weist auf den alten Almweg zum hinteren Gosausee unter dem Dachsteinmassiv.

Nach einigen Anstiegen erreichen wir irgendwann den hinteren Gosausee und können uns kaum sattsehen an der Schönheit der rauhen Berge.

Der hintere Gosausee ist komplett zugefroren. Im Hintergrund das eindrucksvolle Dachsteinmassiv über einer bewirtschafteten Alm am Seeende.

Der hintere Gosausee ist komplett zugefroren. Im Hintergrund das eindrucksvolle Dachsteinmassiv über einer bewirtschafteten Alm am Seeende.

Der Rückweg nach einer Pause mit Wasser und Schokolade ist kurzweilig und schnell geschafft, da der Weg jetzt fast nur bergab oder ebenerdig verläuft.

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Treppenaufgang und Flurfenster mit schöner Bleiverglasung in unserem etwa hundertjährigen Haus in Halles Innenstadt

359/365 Fenster zum Hof

25.12.2015

Ich habe am 80. Projekttag bereits ein Detail des Flurfensters abgelichtet und über die Verglasung berichtet. Damals hatte ich mir vorgenommen, auch das gesamte Fenster einmal zu zeigen. Viel Zeit bleibt mir im Jahresprojekt nicht mehr, morgen geht es über den Jahreswechsel mit Freunden nach Oberösterreich, also muss es heute passieren.

Das komplette Flurfenster im Treppenhaus zum Hof mit aufwendig gestalteter Bleiverglasung.

Das komplette Flurfenster im Treppenhaus zum Hof mit aufwendig gestalteter Bleiverglasung.

Leipziger Turm in Halle bei Nacht

257/365 Um neun am Leipziger Turm

14.09.2015
Der Leipziger Turm teilt den oberen vom unteren Boulevard, die Verbindung von Hauptbahnhof und Marktplatz. Mitte des 15. Jahrhunderts erbaut, war er zunächst Wartturm und mit 44 m Höhe zugleich der höchste Turm der städtischen Befestigungsanlage. Im Volksmund hieß er bis Mitte des 19. Jahrhunderts Galgtorturm, da er sich direkt neben dem Galgtor erhob und man von hier freie Sicht übers Land zum Galgberg (heutiger Riebeckplatz) hatte. Ende des 16. Jahrhunderts erhielt der Turm eine welsche Haube (gebauchte Haube mit Laterne) mit vier Lukarnen (auch Zwerchhaus, ein Dachfensteraufbau dessen First senkrecht zu der Dachtraufe steht). Seit wann das Uhrwerk mit zwei Ziffernblätter den Turm schmückt, weiß ich nicht zu berichten. Wirkt der Turm auch ziemlich schlank, so beträgt die Mauerstärke am Fuß immerhin 2,80 m bei 3,30 m Durchmensser im Innenraum.
Da es auf dem Heimweg vom Spanischkurs heute leicht geregnet hat, gibt es Spiegelungen, die mich veranlassen, hier ein paar Minuten mit Fotoaufnahmen zuzubringen.

Selbstportrait vor dem Spiegel mit dem Prospekt zur Sonderausstellung »Marilyn ist da«

100/365 »Marilyn ist da«, Frida Kahlo ebenso und ich auch

10.04.2015
Hundert Tage ist das Jahr 2015 heute alt, genau wie das Jahresprojekt »365 Tage – 365 Fotos«. Zur Feier des Tages besuchen meine Königin und ich die Sonderausstellung im Kunstmuseum Moritzburg »Selfies mir Kunst«, einer Aktion des mitteldeutschen Kulturradios »Figaro«. Diese ist allerdings nur eine Miniatur einer Ausstellung und da wir schon mal hier sind, besuchen wir sogleich die Sonderausstellung des Star- und Werbefotografen Nickolas Muray, der alle Großen seiner Zeit vor seiner Linse gehabt hat. Allein von Marilyn oder Frida Kahlo gibt es zahlreiche Fotografien, die zeigen, dass Muray das besondere Etwas gehabt haben muss, nicht nur im Umgang mit der Fotografie. Selbst oder gerade in der heutigen Bilderflut (jeder drückt wann immer es ihm beliebt auf den Auslöser und meint zu fotografieren) offenbaren Murays Foto wirkliche Hingabe und Kunst. Man muss sich nur einmal den technischen Aufwand für seine erreichte Perfektion vor Augen halten. Ich gerate ins Schwärmen. Mein Tagesfoto habe ich spontan mit dem Begleitfaltblatt zur Ausstllung direkt in den Räumen des Kunstmuseums aufgenommen, was keine Kunst ist.

Opernhaus Halle bei Nacht mit Spiegelung im Wasser der Springbrunnen

75/365 Opernhaus Halle – zu unrecht unterschätzt

16.03.2015
Das Opernhaus am Abend, die blaue Stunde ist längs vorüber. Bei jedem Besuch bin ich beeindruckt von der hohen Qualität der Inszenierungen und des Ensembles, von den Sängern bis hin zum Orchester. Jüngste Premiere war Phaedra, eine viel diskutierte Aufführung, die ich allerdings noch nicht gesehen habe. Mein letzter Besuch war jüngst die Premiere der West Side Story, die mich begeistert hat.

Schaumkelle aus Edelstahl auf schwarzem Untergrund mit Spiegelung

40/365 Schaum(schläger) -kelle

09.02.2015
Heute ist wieder einmal so ein Tag, an dem ich den Aufwand total unterschätzt habe. Eigentlich wollte ich Haselnussblüten fotografieren aber die auf unserem Hof sind noch nicht so weit. »Also machst Du schnell eine Tabletop-Aufnahme mit einem Küchengerät«, war im Kopf schon ziemlich fertig, und dann kam eins zum anderen: Fremdeinspiegelungen, ungleichmäßige Ausleuchtung, Hintergrund mittelgrau statt schwarz, jede Menge Fusseln auf dem Untergrund …. Die Beleuchtung habe ich mit einer kleinen schwachen Taschenlampe hinbekommen (lightpainting), RAW-Entwicklung in Lightroom, Retusche in Photoshop und anschließend sw-Umwandlung mit SILVER projects. Jetzt langt es aber. Habe auf jeden Fall wieder dazu gelernt.

13/365 Blaue Stunde?

13.01.2015
Nein, die blaue Morgenstunde war schon vorüber. Beim Autoglaser leuchteten blaue Neonröhren und die Spiegelungen in der Glasfront ließen den gesamten Kundenbereich blau leuchten und sorgten für Symmetrie. Das Blumengesteck links wirkt mit seinen warmen Gelb-Orange-Tönen als Kontrapunkt.