Kaskade, Wasserspiele vor dem Ludwigsluster Schloss

231/365 Schlosspark Ludwigslust

19.08.2015
Das Schloss Ludwigslust war von 1763 bis 1837 Hauptresidenz der (Groß-) Herzöge von Mecklenburg-Schwerin. Der gepflasterte Schlosshof war der Standort eines früheren Jagdschlosses. Der Ludwigsluster Schlosspark ist einer der größten und schönsten Landschaftsparks Mecklenburgs und zu jeder Zeit einen Besuch wert.
Wir haben heute den zweiten Tag graues regnerisches Wetter, also Zeit für touristische Aktivitäten. Der Park ist wahrlich gigantich und strahlt durch seine Anlage sowie durch den uralten Baumbestand Ruhe und Kraft aus. So groß hatte ich ihn aus meiner Kindheit gar nicht in Erinnerung.
Überall gibt es Teiche und Wasserspiele. Da ursprünglich hierfür gar kein Wasser vorhanden war, wurde von 1756-1760 kurzerhand ein 28 Kilometer langer Kanal angelegt, der die zwei Flussläufe von Stör und Rögnitz verbindet.
Ein Prunkstück ist die Kaskade auf dem Schlossplatz mit Sandsteinskulpturen, deren zentrale Gruppe Allegorien auf die Flüsse Stör und Rögnitz sind. Bei schönem Wetter kann man hier sicherlich tolle Aufnahmen schießen. Für mich bestand die Herausforderung darin, dieses bei griesem Himmel zu versuchen. Also suchte ich nach einem Standpunkt, von dem aus ich Störungen sowie ausgefressenen Himmel ausblenden konnte.

Eine Braut (?), ganz in weiß mit einem weißen Sonnenschirm im Schlosspark Tiefurt

199/365 Einem Gemälde entstiegen

18.07.2015
Wie einem Gemälde von Monet oder Sir Edward John Poynter entstiegen, wirkt diese junge Dame im Schlosspark Tiefurt, ganz in weiß gekleidet, mit einem weißen Sonnenschirm. Sie wird gleich unter einem großen Baum bei einer Gruppe junger Mädchen ankommen, die mit ihr plaudern, sich gegenseitig fotografieren, etwas trinken und ihr den Jungfernkranz (?) binden.

gelb blühende Winterlinge als erste Frühlingsboten im Schlosspark Ostrau

46/365 Frühlingsboten und »frische Landluft«

15.02.2015
Es riecht nach Frühling in Ostrau, im nördlichen Saalekreis? Also eins vorweg, es roch nicht. An diesem Wochenende lud der Verein Schloss Ostrau zu den Winterling-Tagen 2015 ein. Die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) griff dieses Thema natürlich auf und machte die Offerte publik. Und so kamen auch viele Besucher aus Halle und Umgebung, um die Blütenpracht zu bestaunen. So rundum genießen konnten die Gäste diese indess nicht, zum einen trübte es sich zum Sonntagmittag zunehmend ein und zum anderen roch es in Ostrau nicht nur komisch, es stank fürchterlich von Seiten der Biogasanlage, die bereits seit vielen Jahren genau hierdurch immer wieder für Unmut und Negativschlagzeilen sorgt. Zum Glück störten sich die Winterlinge, die zu den Hahnenfußgewächsen gezählt werden, an diesem Gestank nicht. Mal sehen, ob und was die MZ morgen berichtet.