Adventskalender: in der Tasche mit der Aufschrift »12« steckt ein kleiner Schokoladenweihnachtsmann und ein Tannenzweig

346/365 Das Dutzend ist voll

12.12.2015

Ist gar nicht so lange her, dass die Basis der im deutschsprachigen Raum gebräuchlichen Mengeneinheiten 12, das Dutzend, war. Was ein Dutzend ist, wissen heute noch viele. Anders sieht es aber schon bei Schock und Gros aus. Interessant finde ich ja, dass das Schock gerade fünf Dutzend (warum nicht sechs?) sind. Und noch witziger ist das Bäcker- oder Fleischerdutzend (13), daher rührend, dass besagte Handwerksmeister sicherheitshalber bei verlangter Menge von zwölf Stück ein dreizehntes unberechnet dazu gelegt haben sollen. Jedenfalls ist heute das Dutzend der Kalendertage im Monat Dezember voll, auch noch das Fach im Adventkalender. Gleich vielleicht schon nicht mehr.

wohl geformter Damenpo als erotisches Gemälde der Halleschen Künstlerin Anke Krakow zur Ausstellungseröffnung in der Szenekneipe Zwöö in Halle

340/365 Frivol(a)

06.12.2015

Zum Nikolaustag gibt es etwas Erwärmendes. Heute hat unsere Freundin, Innenarchitektin, Designerin, Malerin, Grafikerin und Illustratorin Anke Krakow (alias Frivola) eine kleine Bilderausstellung in der Halleschen Szenekneipe »Zwöö« eröffnet. Hier gibt es ein paar Impressionen von der Ausstellung.

Stadtmauer in Halle am Waisenhausring mit rot leuchtendem Blattschmuck von wildem Wein

307/365 Stadtmauer mit Blattschmuck im Streiflicht

03.11.2015
Ein kleiner Ausschnitt aus Resten der ehemaligen Stadtmauer am Waisenhausring. Außerhalb dieser Mauern legte August Hermann Francke in diesem Abschnitt der Stadtbefestigung 1698 den Grundstein für sein Historisches Waisenhaus. Wer von der »Schorre« kommend die Franckeschen Stiftungen durchquert, stößt unweigerlich hinter der Unterführung der Hochstraße nach Halle-Neustadt auf den Waisenhausring. Der Bewuchs mit wildem Wein schmückt die mächtige Steinmauer und setzt farbliche Akzente.

Himbeerliköransatz - fertig zum Abfüllen in eine Flasche

298/365 Himbeerlikör

25.10.2015
Im Sommer war ich mehrmals auf einer nahen Plantage Himbeeren pflücken. Den größten Teil der Ernte hat meine Holde zu köstlicher Konfitüre verwandelt. Etwa ein Kilogramm der fotogenen Sammelsteinfrüchte habe ich mit Alkohol veredelt und jetzt ist endlich die Zeit gekommen, den Likör abzugießen und ertmals zu verkosten. Mal sehen, was wir mit den Beeren noch anstellen. Vielleicht Marmelade kochen, nach deren Genuss die Fahrtüchtigkeit leidet?

Bei Regen im Auto unterwegs

288/365 Schietwedder

15.10.2015
Heute muss ich schon im Morgengrauen (was für ein grauenvolles Wort?) los. In der Zuckerfabrik werde ich mit Zehnjährigen über gesunde Ernährung, über die Rolle von Zucker(n) für unsere Ernährung und über die Arbeit in einer Zuckerfabrik sprechen. Ich weiß, das wird interessant und kurzweilig, die Zehnjährigen sind noch begeisterungsfähig. Auf der heutigen Fahrt nach Könnern muss ich bei diesem Sch…wetter meine Begeisterung erst noch aktivieren. Da ich die Sonne in mir habe, gelingt mir das für gewöhnlich mühelos und zur Not helfen NLP, QiGong oder/und Selbsthypnose.

rote Blätter und Früchte von wildem Wein im Herbst nach einem Regenschauer

281/365 Da errötet die Liane

08.10.2015
Der Herbst ist doch der expressivste Maler. Hier bringt er mit der Selbstkletternden Jungfernrebe (Wilder Wein, Parthenocissus quinquefolia) knallige Farben in den Alltag und verschönt selbst die hässlichste Mauer oder Wand. Besonders schön wirken die Farben wie hier nach einem Regenguss wenn ansonsten ringsum alles grau ist.

Rote, leider schwach giftige Früchte der Zwergmispel leuchten im Herbst

267/365 Giftiges Obst?

24.09.2015
Die Cotoneaster (Zwergmispel) gehört botanisch zu den Rosengewächsen und innerhalb dieser Familie zu den Kernobstgewächsen. Jetzt im Herbst trägt dieses niedrige Gehölz kräftig leuchtende Früchte. Leider sind diese schwach giftig und für Menschen demnach unbekömmlich. Vitamine, nur für´s Auge. Aber schön.

Rote Telefonzelle mit einem Handy an der Schnur

246/365 Telefonzelle mit Cell Phone

03.09.2015
Telefonzellen sterben aus und dabei gab es gerade in England so schöne. Einige echte rote Zellen aus Großbritannien haben wir sogar in Halle, unter anderem im Kaffeeschuppen. Allerdings kann man von dort kein Telefonat führen, es sei denn, man hat sein eigenes cell phone dabei. Handy darf man im englischen Sprachraum ja wohl nicht sagen, zumindest wenn man vom Telefonieren redet.
Ich habe als Reiseandenken ein Modell einer Londoner Telefonzelle als Sparbüchse im Bücherregal stehen, das mich über die Wortspielerei von Telefonzelle und galvanischer Zelle zum cell phone, cellulare (Italien), celular (Lateinamerika) und damit zum heutigen Tagesfoto brachte.

Eine Scheibe einer Wassermelone im Durchlicht vor weißem Hintergrund fotografiert

196/365 Panzerbeere?

15.07.2015
Dass Beste, was ich mit dieser Melone anstellen konnte, war eine dünne Scheibe im Durchlicht zu fotografieren. Geschmacklich war sie leider eine Enttäuschung.
Melonen gehören botanisch, wie Gurken, Nachtschattengewächse, Bananen, Avocados, zu den Beeren (eine aus einem einzigen Fruchtknoten hervorgegangene Schließfrucht) und aufgrund der harten Außenschale zu den Panzerbeeren (wie auch Gurken, Kürbisse…). Na ja, das ist mir eigentlich ziemlich egal, solange sie lecker schmecken und erfrischen.

Trauben von roten Johannisbeeren leuchten im Gegenlicht

185/365 Ribisel

04.07.2015
Ribisel, wie der Österreicher seine roten Johannisbeeren (Ribes rubrum) nennt, mag ich am liebsten so, frisch vom Strauch gepflückt, direkt in den Mund. Diese prächtigen Beeren wachsen bei meiner Schwester, deren Familie mir großzügig eine schöne Bleibe während eines Dreitageseminars bot. Bei jedem Gang am Busch vorbei musste ich einen kurzen Zwischenstopp einlegen und mindestens eine der prallen Trauben pflücken. Auch das ist eine der schönen Seiten des Sommers.