Makroaufnahme einer Narzissenblüte

97/365 Narziß und Goldmund

07.04.2015
Kein Wunder, dass so eine schöne Blume den Namen Narzisse bekam. Obwohl, Wikipedia behauptet ja, der Name stamme vom griechischen Wort νάρκειν narkein ab, welches »betäuben« bedeutet (vgl. Narkose). Es gibt unzählige Sorten, Variationen. Mir gefallen besonders die Sorten mit blass gefärbter äußerer Krone.
In Österreich schmücken am Fuße des Loser (einer meiner Lieblingsberge) wild wachsende Dichter-Narzissen die Blumenwiesen im Ausseer Land und verwandeln sie in ein Blumenmeer. Sie verwandeln die Berg- und Seenlandschaft zwischen Dachstein, Loser und dem Toten Gebirge in ein duftendes Blütenmeer. Jedes Jahr wird hier Ende Mai mit dem Narzissenfest das größte Blumenfest Österreichs gefeiert.
Natürlich fällt mir bei Narzisse nicht nur der griechische Götterspross ein, dem nur dann ein langes und glückliches Leben beschieden sein soll, solange er sich nicht selbst erkenne, sprich so lange er nicht sein Spiegelbild zu sehen bekäme, sondern vor allem die rührende Geschichte um Narziß und Goldmund von Hermann Hesse.