Nagespuren des Bibers an mehreren Bäumen am Ufer der Saale

116/365 Holzfäller auf der Peißnitz

26.04.2015
Sie sind zurück, die beinahe ausgestorbenen Elbebiber (Castor fiber albicus), im Bereich der mittleren Elbe vor einigen Jahren erfolgreich wieder angesiedelt, breiten sie sich seitdem sukzessive entlang der Flussläufe von Elbe, Saale und Elster weiter aus und sind nun unzweifelhaft in Halle angekommen.
Umweltschützer scheinen sich zu freuen und sind zuversichtlich, dass sich die Biber hier heimisch fühlen und bleiben. Wenn ich sehe, wieviele Bäume in kurzer Zeit bereits angeknabbert und zum Teil gefällt wurden, vermute ich, dass sich diese Freude nicht bei allen einstellen wird. Für mich war es interessant zu sehen, dass nur die Bäume auf einem schmalen Uferstreifen angeknabbert werden. Wenn diese allerdings fallen, dann fast immer ins Wasser, da sie zu dieser Seite überhängen. Na, mal sehen, wie sich die Sache entwickelt.

21 tote Mäuse auf einem Brett - vergiftet durch Giftweizen

93/365 Nach dem Halali – die Strecke ist gelegt

03.04.2015
Ich weiß, das ist nichts für schwache Gemüter. Aber als ich gestern die Hütte zum ersten mal nach der Winterpause aufschloss, erwartete mich ein Anblick des Schreckens. Das hatte ich noch nicht gesehen. Beim Winterfestmachen im November wollte ich, wie in jedem Jahr, ein paar Schälchen mit Giftweizen hinstellen, damit die kleinen Nager über die langen Wintermonate keinen großen Schaden anrichten würden. Diesen Giftweizen gab es jedoch nicht mehr zu kaufen, also ein neues Produkt in kleinen Tütchen erworben, und nun das: 21 tote Mäuse liegen auf der Seite in der Hütte verteilt. Das neue Gift muss die kleinen Nager wohl sofort umgehauen haben. Mit dem alten Giftweizen vollgefuttert, konnten sie sich noch zurückziehen, leise und diskret sterben. Nun ja, damit muss ich fertig werden und meine Holde auch, sie musste die Mäuse wegräumen, ich hatte mich schließlich um die Funktion der Wasserpumpe zu kümmern. Schaden durch Mäusefraß war jedenfalls nicht zu beklagen.