Selbst hergestellte gebrannte, karamellisierte Mandeln mit Vanille, Zimt und Chili

339/365 Mandeln im Glasmantel

05.12.2015

Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es zahlreiche Stände, die gebrannte, also karamellisierte Mandeln, Nüsse und Sämereien anbieten. Da mir dort zu viel Zucker verwendet wird, habe ich die Herstellung selbst ausprobiert. Im Internet kursieren dazu zahlreiche Rezepte. Ich habe für 200 g Mandeln (mit Haut!) nur 100 g Zucker, sowie jeweils etwa 1 Tl Vanillezucker und gemahlenen Zimt nebst einer Prise scharfer Chili  verwendet.

Den Zucker habe ich in einer großen beschichteten Pfanne mit einem großen Schluck Wasser zum Kochen gebracht, die Mandeln sowie die anderen Zutaten hinzugegeben und bei kräftiger Hitze das Wasser abgedampft.

Mandeln mit Haut, Zucker, Gewürze und etwas Wasser kocht in einer beschichteten Pfanne

Mandeln mit Haut, Zucker, Gewürze und etwas Wasser kocht in einer beschichteten Pfanne

Wenn das Wasser vedampft ist, kristallisiert der Zucker zunächst wieder aus.

Wenn das Wasser vedampft ist, kristallisiert der Zucker zunächst wieder aus.

Anschließend habe ich bei deutlich geringerer Hitze den Zucker schmelzen und karamellisieren lassen und dabei ständig gerührt. Durch das Karamellisieren verringert sich noch einmal die Süße. Ich habe das so lange getrieben, bis ich keine Zuckerkristalle mehr entdecken konnte. Die Mischung habe ich auf ein mit Backpapier bedecktes Backblech gegeben und mit zwei Gabeln verteilt und getrennt. Beim Abkühlen entsteht dabei eine unterkühlte Schmelze. Der Zucker kristallisierte nicht, es entstand also »Glas« aus Zucker.

Beim Gegencheck auf dem Weihnachtsmarkt habe ich gesehen, dass dort der Prozess früher abgebrochen wird. Dann entsteht eine Kruste aus kristallinem und Glaszucker. Probiere ich im nächsten Ansatz mit Walnüssen aus.

Übrigens, früher wurde »Zuckerglas« verwendet, wenn sich Schauspieler auf der Theaterbühne oder vor laufender Filmkamera eine Flasche über den Kopf hauten oder durch eine Scheibe fallen mussten.

 

Auf der Haut gebratener Lachs auf Bandnudeln mit Spinat, dazu ein Gläschen Weißwein

66/365 Lachs mit Bandnudeln und Spinat

07.03.2015
Beim Jupiter oder besser; beim Poseidon, Neptun…: Immer wenn ich noch nicht so richtig weiß, was ich zum aktuellen Tag fotografieren könnte, ist die Küche oder deren Ergebnisse erste Anlaufstelle. Also mal wieder ein Blick in die kulinarische Abteilung. Und selbst nach ein paar Tagen, da ich diesen Beitrag fertig stellen kann, läuft mir noch das Wasser im Munde zusammen. Auf der Haut gebratener Lachs auf Bandnudeln und dazu Spinat, wie er z.B. in bella Roma serviert wird, mit Knoblauch in Olivenöl geschwenkt und mit etwas Zitrone verfeinert. Und nicht zu verachten, ein gut gekühltes Tröpfchen weißen Rebensaftes macht den Genuss erst perfekt.

Zutaten zum Kochen von Pilzrisotto mit Kräuterseitlingen

53/365 Pilzrisotto mit Kräuterseitlingen

22.02.2015
Heute werden also zwei Bilder in das Internetz gegeben (siehe Beitrag 52/365). Da ich mich freiwillig für das Zubereiten des Sonntagsmahls gemeldet habe, hieß es also gegen 17:30 Uhr: »Ab in die Küche!« Bevor ich so richtig loslegte habe ich noch schnell ein Bild von den wichtigsten Zutaten geschossen. Was hat es gegeben? »Hehnchenbeeenchen« mit Salbeiblättern und Knoblauchscheibchen unter der kross gebratenen Epidermis und dazu Pilzrisotto mit Kräuterseitlingen. Ich kann Euch sagen: »Das war sehr lecker!« Aber, einen intensiven Pilzgeschmack entwickeln die Kräuterseitlinge nicht, also kein Vergleich zu Steinpilzrisotto.

Spiegel-Eye in der Pfanne

48/365 Spiegel-Eye

17.02.2015
Heute Mittag habe ich mir mal wieder zwei Eier in die Pfanne gehauen und da kam mir spontan eine Idee. Also schnell ein paar Fotos geschossen und der Rest war ja einfach …
Denkste, um das Ergebnis halbwegs ansprechend hinzubekommen, musste der räumliche Eindruck des Eigelbs erhalten bleiben und das Basteln ging los.

12/365 Warum nur Weihnachten oder Silvester?

12.01.2015
Warum bis Weihnachten warten? Heringssalat schmeckt bestimmt auch mitten im Januar. Und darum werden erst einmal Möhren, Sellerie und Rote Bete gedämpft. Traditionell kommen noch Gewürzgurken, Äpfel, gekochte Kartoffeln, gekochte Eier sowie Salzheringe und eine Zwiebel an den Salat. Auf die Kartoffeln, Eier und die Zwiebel werde ich heute verzichten.
Optional wird das ganze abgerundet mit Mayonnaise (natürlich selbst bereitet), Kapern und evtl. Nüssen und ein wenig Fleischwurst. Ich selbst bevorzuge inzwischen Joghurtdressing oder in diesem Fall eine Marinade aus Zitronensaft, Senf, Meerrettich, Olivenöl und Gewürzen. Hmm, mir läuft beim Schreiben schon das Wasser im Munde zusammen.