rote Blätter und Früchte von wildem Wein im Herbst nach einem Regenschauer

281/365 Da errötet die Liane

08.10.2015
Der Herbst ist doch der expressivste Maler. Hier bringt er mit der Selbstkletternden Jungfernrebe (Wilder Wein, Parthenocissus quinquefolia) knallige Farben in den Alltag und verschönt selbst die hässlichste Mauer oder Wand. Besonders schön wirken die Farben wie hier nach einem Regenguss wenn ansonsten ringsum alles grau ist.

vollständig mit wildem Wein bewachsene Giebelwand - die Fassade gleicht einem Gesicht mit zotteligem Vollbart

260/365 Haus mit Vollbart

17.09.2015
Men´s Helth behauptet ja, glatt rasierte Gesichter wären gerade out und ein gepflegter Bart wäre Ausdruck der Männlichkeit. Laut einer Studie würden sich etwa zwei Drittel der deutschen Männer nicht täglich rasieren. Vor allem der Drei-Tage-Bart sei beliebt – 37 Prozent der Männer würden einen tragen.
Dieses Haus hat es allerdings nicht auf einen Drei-Tage-Bart abgesehen. Der Giebel trägt einen jahrelang gewachsenen, etwas zotteligen Vollbart. Das Haus erinnert mich jedes mal an ein Gesicht durch die eng stehenden Fensteraugen und die Fichte als überlange Nase. Assoziationen zu den Ents werden wach.

Ranken von wildem Wein bilden ein bizarres Muster an einer Hausfassade

47/365 Synapsenfasching oder neuronales Desaster?

16.02.2015
Oder vielleicht mit Alkohol angereicherte Blutgefäße eines Karnevalisten? Nichts von alledem zum Rosenmontag. Bei diesem Gebilde heiliger Geometrie der Fraktale handelt es sich um Parthenocissus tricuspidata, der Dreispitzigen Jungfernrebe, die ohne Hilfsmittel an senkrechten Wänden bis zu 20 m Höhe erklettern kann. Das Tolle an dieser Pflanze ist, dass sie nach einer Initialisierungsphase das ganze Jahr über schön oder im Winter wenigstens interessant aussieht.