Frucht des Milchorangenbaumes (Maclura pomifera)

329/365 Maclura was?

25.11.2015

Diese Frucht hat mir eine Sportfreundin aus dem Fitnessstudio (sieht blöd aus nach neuer Rechtschreibung, ist aber konsequent) mitgebracht. Sie hat die Frucht (Größe etwa eines Tennisballs) in Halle unter einem Baum gefunden: »Kennst Du das?«

Uuups, nö, kenne ich nicht und ich habe auch eine ganze Weile recherchieren müssen, bis ich darauf stieß, dass ich die Frucht des Milchorangenbaums  (Maclura pomifera) vor mir hatte. Die Milchorange auch Osagedorn genannt, gehört zur Familie der Maulbeergewächse, stammt aus Amerika und hat nichts mit den Zitrusfrüchten gemein. Die Bezeichnung Osagedorn bezieht sich auf  den Indianerstamm der Osage im Grenzgebiet von Texas, Arkansas und Oklahoma. Ihnen soll das Holz dieses Baums zur Herstellung ihrer Bögen gedient haben. Vor der Erfindung des Stacheldrahtes dienten die geschnittenen und mit Dornen bewehrten Bäume als natürliche Begrenzung (Hecke) für Viehherden. Aus den Wurzeln gewann man einen gelben Farbstoff zum Färben von Textilien und Körben. Die Früchte sollen eklig schmecken, für uns Menschen jedoch nicht giftig sein. Angeblich enthalten sie wertvolle Inhaltsstoffe, die das Interesse der Pharmazie geweckt haben. Ich finde die Frucht einfach nur schön und faszinierend, und spätestens im Frühjahr werde ich mir die Bäume ansehen.

 

 

vollständig mit wildem Wein bewachsene Giebelwand - die Fassade gleicht einem Gesicht mit zotteligem Vollbart

260/365 Haus mit Vollbart

17.09.2015
Men´s Helth behauptet ja, glatt rasierte Gesichter wären gerade out und ein gepflegter Bart wäre Ausdruck der Männlichkeit. Laut einer Studie würden sich etwa zwei Drittel der deutschen Männer nicht täglich rasieren. Vor allem der Drei-Tage-Bart sei beliebt – 37 Prozent der Männer würden einen tragen.
Dieses Haus hat es allerdings nicht auf einen Drei-Tage-Bart abgesehen. Der Giebel trägt einen jahrelang gewachsenen, etwas zotteligen Vollbart. Das Haus erinnert mich jedes mal an ein Gesicht durch die eng stehenden Fensteraugen und die Fichte als überlange Nase. Assoziationen zu den Ents werden wach.

Leuchtend grüne Peperoni auf schwarzem Steinuntergrund

259/365 Tapas verlängern den Sommer

16.09.2015
Die grünen Peperoni haben mir heute beim Einkaufen zugerufen: »Nimm uns mit!« Und da konnte ich nicht widerstehen und hatte sofort ein Abendessen mit ein paar kleinen Tapas im Sinne. Zu gebratenen Peperoni (nach dem Braten in wenig Olivenöl habe ich ein wenig frisch gehackten Knoblauch, grobes Meersalz und Zitronensaft zugefügt) gab es kleine orientalisch gewürzte Hackfleischbällchen, Yoghurtdip (mit Salz, Zitronenschale, -saft, gehackter Minze und Koriander) sowie Ajvar. So kann man den Sommer noch einige Zeit verlängern, genau wie mit Salsatanzen nach dem Abendessen.
Übrigens war das Gesamtresultat der Tapasbereitung mindestens ebenso fotogen, ich wollte mich heute aber mal auf eine Farbe auf dunklem Untergrund beschränken. Für den Untergrund hatte ich vor Kurzem extra zwei große Steinfliesen im Baumarkt erworben. Sie werden demnächst noch öfter zum Einsatz kommen.

Leuchtend grüner Glasklumpen aus Lauscha im Durchlicht

245/365 Zauberei aus der Smaragdenstadt

02.09.2015
»Der Zauberer der Smaragdenstadt« ist eine russische Nachdichtung des amerikanischen Kinderbuches »The Wonderful Wizard of Oz« und durfte in keinem Kinderzimmer der DDR fehlen. Unsere Jungs haben die Geschichte geliebt. Dieser leuchtende Zauberstein ist kein Smaragd, nicht einmal ein Stein. Da er keine Kristallstruktur aufweist, eine unterkühlte Flüssigkeit ist, handelt es sich um Glas, Glas aus Lauscha, dem Zentrum der Thüringischen Glasherstellung seit über 400 Jahren. Diesen »Tropfen« (Klumpen klingt mir irgendwie zu gemein) hat meine Holde im letzten Herbst bei einem Besuch im Glaszentrum Lauscha mitgenommen und ich habe ihn mit einem dünnen Lichtstrahl zum Leuchten gebracht.

sieben Gläser mit grünem Pfefferminzlikör

241/365 Pfeffi – grün

29.08.2015
Wir sind immer noch auf der Geburtstagsparty, die sich noch eine Weile hinziehen soll. Es ist inzwischen 0:18 Uhr und die Frage nach Pfeffi wurde von der Wirtin mit einem Kopfnicken und der Frage nach wieviel positiv beantwortet. Ich glaube, es waren ungefähr sieben, oder?

Laubfrosch auf Lotusblatt, ein zweiter in Lauerposition im Wasser

226/365 Nun sei kein Frosch

14.08.2015
Im Garten zu unserer Ferienwohnung haben die Besitzer einen kleinen Teich mit schönen Seerosen und zahlreichen Goldfischen angelegt. Wenn man zügig naht, hört man es mehrfach platschen. Ängstliche Frösche gehen dann auf Tauchstation. Bei behutsamer Annäherung ließen sich diese beiden Exemplare jedoch bereitwillig ablichten. Welcher von den beiden ist nun der verwunschene Prinz? Ich mags nicht ausprobieren, meine Holde auch nicht. Sie hat schon einen ;-))

Himbeeren und marokkanische Minze auf schwarzem Untergrund

182/365 Himbeeren zur Halbzeit

1.07.2015
Wann ist Halbzeit, Bergfest in einem 365-Tageprojekt? Ich lege das einfach selbst fest, heute und morgen!
Gestern war ich Himbeeren pflücken, da meine Holde fast süchtig nach diesen köstlichen Früchten ist (keine Diskussion über botanische Besonderheiten). Nachdem ein Großteil bereits in Konfitüren verwandelt oder frisch genossen wurde, habe ich mir ein Paar schöne Exemplare für mein Tagesbild herausgesucht und versucht, sie zur Feier des Tages besonders edel wirken zu lassen. Deshalb wurde das kleine schwarze ausgepackt (schwarze Acrylglasscheibe), damit rot und grün kräftig leuchten können.

Blatt der Kapuzinerkresse

162/365 Von Mittelamerika auf unseren Balkon

11.06.2015
Die Kapuzinerkresse, und zwar die Große, war Arzneipflanze des Jahres 2013. Auf unserem Balkon soll sie einfach nur wachsen und schön aussehen. Auf die Blüten freuen wir uns schon, sind sie doch dekorativ und dazu auch noch lecker. Wenn es soweit ist, wird es ein Blütenfoto geben.