Tanzschuhe: braune Lederhalbschuhe mit Ledersohle

252/365 Salsa cubana als Jungbrunnen oder/und Prüfstein

09.09.2015
Dass Tanzen gut für die Gesundheit ist und zudem auch noch Spaß bereitet, bezweifelt heutzutage kaum einer, der ernst genommen werden will. Es gibt zahlreiche Studien, die dieses belegen. So legte der Musikkognitionsforscher (was es alles für tolle Berufe gibt) Gunter Kreutz von der Universität Oldenburg gegenüber Spiegel-online dar, dass Paartanzen das Demenzrisiko erheblich reduziert. Weiter führt er aus: »Anscheinend ist das Tanzen eine so komplexe Angelegenheit, das Motorik, Aufmerksamkeit, Langzeitgedächtnis und Kurzzeitgedächtnis beansprucht. Es wird weit unterschätzt, wie viel Hirnkapazität das gemeinsame Tanzen in Anspruch nimmt«.
Angeblich soll das Tanzen ja auch gut für die Partnerschaftspflege sein. Heute sage ich: Stimmt! Allerdings ist die Erklärung nicht ganz so einfach. Bei uns war es so: Als wir vor etwa 2 1/2 Jahren mit dem Salsatanzen anfingen, knirschte es im ersten Vierteljahr ganz gehörig im Gebälk. Verbesserungsvorschläge wurden nicht nur als Kritik aufgefasst sondern gleich auf das Niveau von Schuldfragen und Schuldzuweisungen gepuscht. Na, jedenfalls ging es gerade noch einmal gut und irgendwann gab es den Durchbruch, die Rollen waren verteilt und mit dem Erfolg und Lob von Freunden kam der gemeinsame Spaß, was sich dann tatsächlich als gut für die Partnerschaft erweist. Vielleicht ist die Erklärung deshalb: Ein Paar, das es schafft, gemeinsam Salsa oder Tango zu erlernen, ist ausdauernd und zugleich leidgeprüft, dass es gestählt aus diesem Prozess hervorgeht.
Und was hat das alles mit dem heutigen Bild zu tun? Das sind meine Tanzschuhe, die ich jetzt gleich anziehen werde, um mit meiner Holden zum Salsatanzen zu gehen. Warum? Hab ich vergessen, weil´s einfach Spaß macht.

Vier Füße auf der Couch, im Hintergrund das laufende Fernsehbild mit dem Spreewaldkrimi

236/365 Spreewaldkrimi

24.08.2015
Drei Wochen Urlaub, drei Wochen kein Fernseher, drei Wochen keine E-Mails und es hat nichts gefehlt. Kaum Zuhause angelangt, alles ausgepackt, etwas zu Essen gemacht, ist Gemütlichkeit angesagt. Wie? Vor dem Fernseher. Der jüngste Freizeit-Monitor 2015 der Stiftung für Zukunftsfragen zeigt nach wie vor das Fernsehen als Lieblingsbeschäftigung der Deutschen in ihrer Freizeit. Wir sind da zum Glück nicht repräsentativ aber heute genießen wir das entspannte Dasein einer »Couch-Potato« bei einer Wiederholung eines Spreewaldkrimis. Und, genau wie in der Erstausstrahlung, konnte Christian Redl als Kommissar Thorsten Krüger den Brandstifter und auch die Mörderin überführen und der Justiz zuführen. Dafür Daumen hoch!