Blaue Ausleger einer Betonpumpe auf der Baustelle bilden den Buchstaben M

280/365 M wie Modschegiebschen

07.10.2015
Das ist ja auch einmal eine lohnende Aufgabe, im Alltäglichen das komplette Alphabet zu entdecken und fotografisch einzufangen.
Heute früh sah es auf der Baustelle in unserer Straße danach aus, als ob ein zweiter Kran installiert werden soll. Inzwischen ist klar, das ist kein Kran, sondern eine Betonpumpe. Ständig stehen immer zwei bis drei Betonfahrzeuge bereit, ihre Fracht über diese Pumpe in ein neues Stück Grundplatte für das Kellergeschoss einfließen zu lassen. Die Ausleger der Pumpe stehen dabei wie ein großes M im Raum, M wie:
Mensch und Maschine,
Möglichkeiten,
Materie und Materialien,
M wie Modschegiebschen (Coccinella modschepunctata, vor allem im schönen Sachsen anzutreffen – Achtung, Verballhornung!),
Morgenröte,
Mondschein,
Marmeladenschnitte oder
M wie Mama.

Bauarbeiter in luftiger Höhe mit Betonfüllkübel am Kran hängend

271/365 Flugbeton statt Blutmond

28.09.2015
Eigentlich sollte ein Bild des »Blutmondes« den heutigen Beitrag schmücken aber ich musste ordentlich Lehrgeld zahlen. Pünktlich um 4:00 Uhr weckte mich mein mobiles Fernmeldegerät, Zeit genug, noch vor der totalen Mondfinsternis alles aufzubauen und die Lage zu sondieren. Leider habe ich mich aus Unerfahrenheit mit der Fotografie von Himmelskörpern ganz schön vertan. Belichtungszeiten zwischen 10 und 30 Sekunden sind einfach unakzeptabel lang und die Ergebnisse unbefriedigend weil unscharf. Na ja.
Also habe ich mich für ein Bild auf der benachbarten Baustelle für eine Seniorenresidenz (wie vornehm das klingt) entschieden. Hier wird gerade Beton in Verschalungen für Stahlbetonwände gegossen. Dazu muss der frisch gefüllte Betonfüllkübel (heißt tatsächlich so) erst einmal in luftiger Höhe zum Einfüllort hingeschwenkt werden. Der Betonpilot sollte dabei höhentauglich und schwindelfrei sein. Oder sehen deutsche Sicherheitsvorschriften einen bemannten Betonflug vielleicht gar nicht vor?

Bauarbeiter beim Einbringen von Beton für das Fundament einer Senioren-Residenz in Halle

181/365 Primaballerina auf dem Bau

30.06.2015
Selbst bei rustikalen Arbeiten, wie dem Betoneinbringen für das Fundament auf einer Baustelle, ist es möglich, ein Mindestmaß an Eleganz zu bewahren. Der Mann am Betonrüssel hat das perfekt verinnerlicht. Seine Kollegen können da nur staunend und bewundernd innehalten.
Hier entsteht eine »Senioren-Residenz« und meine Holde hat vekündet, dass sie nur noch einmal umzieht, lediglich mit der Handtasche, 70 Meter entfernt, in eine der entstehenden altersgerechten Wohnungen. Momentan scheinen jedenfalls bereits alle Wohneinheiten vermietet zu sein.

Labyrinth von Absperrungen auf einer Baustelle in Halle

158/365 Intelligenz- und Orientierungstest im Irrgarten

07.06.2015
Am Sonntag sind relativ wenige Menschen auf Halles Rannischem Platz unterwegs. Das macht das Zurechtfinden im Labyrinth schwerer als an Wochentagen. Andererseits kann man nicht so leicht hereinfallen auf falsch laufende Menschen vor einem. Sch… Herdentrieb, mir selbst auch schon passiert! Das schöne an diesem Test ist, dass das Labyrinth immer mal wieder verändert wird, damit ja keine Routine aufkommen kann. Wenn man diesen Test mehrfach erfolgreich absolviert hat, ist man automatisch qualifiziert für den Irrgarten in Altjeßnitz (zwischen Bitterfeld und Gräfenhainichen). Dieser ist mit ca. 2.600 qm angeblich der größte und älteste erhaltene historische Irrgarten Deutschlands. Wer als Paar dorthin fährt, sollte sich einer gefestigten Partnerschaft absolut sicher sein, wir haben tolle Streits um die Wegwahl innerhalb des Labyrinths erlebt.

Richtfest für Halles Finanzamt an der »Spitze« - Spiegelung des Krans mit dem Richtkranz in der Glasfassade des MDR-Gebäudes

141/365 Richtfest im Spiegel des Nachbarn

21.05.2015
Eine der hässlichsten Baulücken in Halles Innenstadt, mindestens die teuerste, wird geschlossen: Gleich neben dem MDR und der Händelhalle entsteht in rekordverdächtig kurzer Bauzeit Halles neues Finanzamt. Dafür war heute das Richtfest. Ein großer Kran mit einer kleinen Richtkrone ist nun nicht unbedingt das tolle Fotomotiv, in der Fensterfront des MDR-Gebäudes fand ich es schon spannender.