Zwei Mitarbeiter des städtischen Nahverkehrsunternehmens sitzen mit einem Computer auf dem Schoß an einem Schaltschrank für den Betrieb der Straßenbahn

274/365 Digitale Verdrahtung

01.10.2015
Am Rannischen Platz in Halle geht es so langsam auf das Ende des Umbaus zu. Beim städtischen Nahverkehrsbetrieb heißt es auf der Website: »… im Herbst 2015 wird die Neugestaltung des Platzes abgeschlossen sein. Nach Fertigstellung des neuen Rannischen Platzes profitieren Anwohner, Autofahrer und Fußgänger von einem modernen, zeitgemäßen und barrierefreien Platz, der übersichtlicher und sicherer ist.«
Für die Sicherheit der Straßenbahnen im Zusammenspiel mit den anderen Verkehrsteilnehmern »verknüpfen« diese Mitarbeiter der HAVAG die »richtigen Drähte«.
Vielleicht wissen die beiden nicht genau, welches die richtigen Drähte oder Schalter sind und müssen erst einmal im Notebook nachschauen oder sie machen in einer kurzen Pause erst einmal ein kleines Computerspielchen oder sehen sich ein lustiges Filmchen an oder ich weiß auch nicht. Eines ist offensichtlich, ohne Computer läuft heute nichts mehr. Stimmt, ich habe ja selbst am Fahrrad einen kleinen Computer installiert, andere lassen vom Computer sogar ihre Schritte zählen…
Ich hoffe jedenfalls, dass der Platz möglichst schnell wieder komplett befahrbar ist.

Rote Telefonzelle mit einem Handy an der Schnur

246/365 Telefonzelle mit Cell Phone

03.09.2015
Telefonzellen sterben aus und dabei gab es gerade in England so schöne. Einige echte rote Zellen aus Großbritannien haben wir sogar in Halle, unter anderem im Kaffeeschuppen. Allerdings kann man von dort kein Telefonat führen, es sei denn, man hat sein eigenes cell phone dabei. Handy darf man im englischen Sprachraum ja wohl nicht sagen, zumindest wenn man vom Telefonieren redet.
Ich habe als Reiseandenken ein Modell einer Londoner Telefonzelle als Sparbüchse im Bücherregal stehen, das mich über die Wortspielerei von Telefonzelle und galvanischer Zelle zum cell phone, cellulare (Italien), celular (Lateinamerika) und damit zum heutigen Tagesfoto brachte.

Blechschaden an der hinteren Stoßstange eines VW Golfs

186/365 Und plötzlich machte es »bummm«

05.07.2015
So schnell kann es gehen. In Berlin sind sie gefahren wie die Bekloppten, vielleicht auch der Hitze geschuldet, und es ist nichts passiert. Hier ist weit und breit kein heranfahrendes Auto zu sehen. Während ich mich auf das Rückwärtseinparken konzentriere, will eine ältere Dame mit ihrem PKW zu selben Zeit aus ihrer Parklücke herausfahren, um schnell wieder nach Hause zu kommen. Während wir auf die Polizei warteten hat mir die ältere Dame von ihrem verstorbenen Mann, von der Zeit nach dem Krieg bis zum Mauerfall erzählt. So kann man, bei etwas gutem Willen, allen unangenehmen Vorfällen auch etwas Gutes abgewinnen. Aber, mit mir ins Gespräch zu kommen, hätte sie auch einfacher haben können. Jetzt bin ich gespannt, wie die Versicherungen die Gesprächsanbahnung bewerten.

Auf der Elbfähre von Schnackenburg (Wendland) nach Lütkenwisch in der Westprignitz

142/365 Touristischer Mehrkampf im Pfingstverkehr – der Weg ist das Ziel!

22.05.2015
Heute geht es nach Norden in die »Wildnis«, Pfingsten wird schön. Wenn nur der viele Verkehr nicht wäre. Baustellen auf der A14 und eine Unfallstelle auf der A2 wurden geschickt und weiträumig umkurvt, die Altmark bot freie Straßen und schöne Dorfansichten bis es bei Osterburg wieder auf die Ursprungsroute B189 ging: Stau vor der Elbbrücke bei Wittenberge. Nun, was soll´s, machen wir noch einen Abstecher nach Niedersachsen und schippern ganz entspannt in Schnackenburg über die Elbe in die Prignitz. Und wenn wir schon mal übergesetzt sind, kehren wir doch gleich noch ins Café Jaap in Lütkenwisch ein und genießen ein Stückchen Torte mit einem Kaffee in der Sonne und einem Schnack mit der Wirtin. Tourismus kann so schön sein.

Kreuzlinienlaser als praktische Hilfe beim Ausrichten von Bildern

90/365 Das rote Kreuz und Chris Rea »on the beach«

31.03.2015
Heute hat es ordentlich gepfiffen in Halle. Eigentlich wollte ich Wind fotografieren. Wie fotografiert man Wind? Da ich aber das Rätsel vom Samstag (28.03.2015; Tag 87/365) noch immer nicht aufgelöst hatte, sollte das heute geschehen.
Ich meinte, ein Umzug ist Grund genug, seinen Technikpark mit weiteren überaus praktischen Hilfsmitteln aufzurüsten und so fand ein Kreuzlinienlaser ein neues Zuhause und hat sich vom ersten Tag an bereits mehrfach bewährt und mir das Leben leichter gemacht. Nicht überall kommt man mit Lot und Wasserwaage hin, man kann große Entfernungen überbrücken, ohne eine Schlauchwaage benutzen zu müssen, für die man auch noch extra zwei Hände bräuchte. Man kann gleichzeitig Horizontale und Vertikale sehen … Also, ich weiß gar nicht, wie ich ohne diesen Laser bislang auskommen konnte. Das wichtigste Laser-High-End-Haushaltsgerät indess ist und bleibt der CD-Player. Zur Zeit der Aufnahme, kurz nach Acht, ertönte mit seiner Hilfe Chris Rea mit »On the Beach«.

Auffahrt zum Parkhaus in der Pfännerhöhe aus Stahl und Glas

83/365 Parken im Denkmal

24.03.2015
Gleich um die Ecke befindet sich dieses tolle Gebäude, die modern gestaltete spiralförmige Auffahrt zum ältesten Parkhaus Deutschlands. Dieses wurde 1929 eingeweiht und erstreckte sich über Kellergeschoss und drei Oberetagen um einen Lichthof aus Glas und Stahl. Da die damaligen Fahrzeuge Steigungen bei weitem nicht so mühelos bewältigen konnten wie heutige, wurden sie mit einem Fahrstuhl hoch und hinunter befördert. Im richtigen Parkdeck angekommen, wurden sie mittels Schiebebühnen in die zugewiesene Box rangiert. Das historische Parkhaus hat, fast an ein Wunder grenzend, den 2. Weltkrieg ohne nennenswerte Schäden überstanden.
1992 schloss der TÜV den Aufzug und damit den Parkhausbetrieb. Das langsam verfallenden Bauwerk wurde schließlich durch den »Bauverein Halle & Leuna eG« ab 2007 saniert. Die gesamte Dachkonstruktion aus Stahl und Glas wurde originalgetreu wiederaufgebaut, der Bau mit der spiralförmigen Auffahrt komplettiert und 2012 wiedereröffnet. Ich war vor vielen Jahren einmal zum »Tag des offenen Denkmals« im Parkhaus und war von der Technik fasziniert. Ich glaube, ich werde dem Parkhaus noch einige Besuche abstatten und versuchen, andere lohnende Ansichten im Foto festzuhalten.

verzweifelter Versuch, im Kabelgewirr einer Umzugskiste das passende Anschlusskabel zu finden

69/365 Schahatz, hast Du das WLAN-Kabel gesehen?

10.03.2015
Hier herrscht noch immer Chaos. Kein Wunder, dass ich keine Lust habe, mein neues Büro zu betreten aber irgendwann muss es ja doch sein. Also jetzt los, aufräumen und alle Geräte wieder sinnvoll miteinander verkabeln! Das klingt leichter, als es in der Realität ist. Außerdem soll alles seitenverkehrt zum alten Büro installiert werden. Wo sind die Anschlussdosen, wo die passenden Kabel. Nach 2 Stunden passt alles aber das Internetz habe ich bis dahin noch nicht gefunden, das bringt mir die Telekom erst eine Woche später.

Surreales Bild: Mensch beim Batteriewechsel im Arm

49/365 Batteriewechsel

18.02.2015
Heute ist wieder so ein toller Aktionstag, »Nationaltag der Batterie«. Ja, und da habe ich diesen Prototypen ausgegraben, der es allerdings nie bis zur Serienreife geschafft hat. Bei diesem Modell waren für beinahe jede Körperfunktion extra Stromversorgungen vorgesehen, noch dazu mussten die Batterien gewechselt, bzw. extracorporal (also außerhalb des Körpers) wieder aufgeladen werden. Das dauerte und war dem Entwicklerteam dann doch zu aufwendig auch wenn der Prototyp immerhin so weit entwickelt war, dass er den Batteriewechsel selbständig erledigen konnte.