Leuchtend blaue Blüte einer Kornblume im Getreidefeld

222/365 Kornblumenblau

10.08.2015
Durch Regenfälle in den letzten Tagen leuchten die Getreidefelder nicht mehr so schön, wie noch im Juli. Dennoch bildet diese Kornblume einen schönen Farbkontrast zu den Weizenhalmen am Feldesrand. Schon allein der lateinische Name der Kornblume ist ein Gedicht und lässt Schönes erahnen: Centaurea cyanus. Grund genug, eine kleine Pause bei der Fahrradtour einzulegen.

Bootsanleger am Salzhaff in Rerik mit farbenprächtigem Abendhimmel

220/365 Haffidylle

08.08.2015
An unserem ersten Abend an der Ostsee in Rerik, ließ die Sonne nach einem spektakulären Untergang mit Hilfe ein paar kleinerer Wolkenbänder als Reflektoren den Himmel kräftig leuchten. Allein heute könnte ich Fotos für locker 30 Tage aufnehmen. Aber das zählt ja nicht, da fällt die Auswahl nur eines einzigen Motivs echt schwer. Ich entscheide mich für die Segelboote am Anleger im Salzhaff.

Zwei zauberhafte Feen schweben mit einem bunten Sonnenschirm in die Lüfte.

219/365 Schwebende Elfen

07.08.2015
Was könnte schöner sein, als an einem schönen Urlaubstag am See mal eben in die Lüfte zu schweben und sich die Welt von oben zu betrachten? Diese beiden Lichtgestalten hatten viel Spaß dabei, genau wie der Fotograf und der Vater der beiden, der die unsichtbare Trittleiter sicherte und immer mal mit einer sichernden Hand aushalf. Fliegen müsste man können. Zum Glück sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Freude nach getaner Arbeit, einen Brunnenschacht zur Wasserversorgung einzubuddeln.

218/365 Buddelflink

06.08.2015
Wer kennt noch Buddelflink und seine Freundin, die Maus Gertrud? Beide waren Freunde von Mautz und Hoppel, Frau Igel und Borstel, Herrn Fuchs und Frau Elster und als solche beliebte Figuren des Sandmännchens im DDR-Kinderfernsehen.
Hier war Buddelflink flink dabei, 2 Betonringe sowie einen Konusring für den Deckel eines Brunnenschachtes einzubuddeln. Die Freude über das gelungene Vorhaben ist ihm ins Gesicht geschrieben und wir freuen uns mit.

Eine Wanderdüne im Binnenland, etwa 100 km von der Ostseeküste entfernt.

217/365 Düne auf Wanderschaft

05.08.2015
Nein, nein, das ist nicht an Nord- oder Ostsee aufgenommen. Ein Relikt der letzten Eiszeit ist diese Wanderdüne im Naturpark Mecklenburgisches Elbetal bei Klein Schmölen nur 1 km östlich von Dömitz.
Über viele Kilometer durch die Wische und den Lauf der Löcknitz zieht diese riesige Binnenwanderdüne den Blick auf sich. Sie erhebt sich mehr als 30 Meter über das Elbtal und erstreckt sich über eine Länge von etwa 2 Kilometern und 600 Metern Breite.
Typisch für die Sanddünen sind Sandtrockenrasen mit zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten. In dieser kargen Landschaftsenklave ist besonders der Artenreichtum bei Libellen, Tagfaltern, Vögeln und Insekten beeindruckend. Ein Rundgang mit Aussischtsplattform liefert zahlreiche Informationen und einen tollen Ausblick über die weite, feuchte Wiesenlandschaft Richtung Lenzen und zur Elbe.
Wandern tut die Düne übrigens nicht mehr. Vielleicht dauern Wanderpausen bei geologischen Formationen aber nur einfach etwas länger.

Zwei Gläser mit Weißwein - von außen beschlagen - im Kerzenschein einer Laterne.

216/365 Warme Sommernacht mit kühlem Wein

04.08.2015
Was passt besser zu einem warmen Sommerabend oder einer tropischen Nacht als ein gut gekühlter Weißwein (sehr gern aus Deutschland) oder Rosé? Dazu die richtige Gesellschaft und vielleicht eine kleine Nascherei, perfekt.

Gruppe am Lagerfeuer am Ufer des Rudower Sees in der Prignitz, im Hintergrund der aufgehende Mond

213/365 (Fast)Vollmond über dem See

01.08.2015
Heute genießen wir den warmen Abend bei meinem Cousin am Lagerfeuer mit Blick auf den Rudower See und einen ziemlich vollen Mond. Alles war gut, bis Ekki (ein weiterer Cousin) mit seinem Apothekerschnaps kam und bei mir Synapsenfasching auslöste. Aber das ist ein anderes Thema.

Zugang zum Keller in einem Weinberg bei Höhnstedt im WQualitätsweinbaugebiet Saale-Unstrut

209/365 Weinberg bei Höhnstedt

28.07.2015
Nur wenige Meter westlich von Halle enden die Ausläufer des Harzes in Form eines Höhenzuges, der am Süßen See vorbei führt, sich über Rollsdorf erstreckt, Höhnstedt Platz bietet und bis an den Stadtrand Halles reicht.
Hier wird seit etwa 1.000 Jahren Weinbau betrieben und das mit großem Erfolg. Die terrassenförmig angelegten sanften Hügel gehören zum Qualitätsweinbaugebiet Saale-Unstrut. Hier gedeihen vorzügliche ausdrucksstarke Weißweine und auch Rotweinreben werden kultiviert. Ich selbst schätze insbesondere die Weißweine, von Weißburgunder, Silvaner, Gewürztraminer etc. Riesling finde ich nicht schlecht, bevorzuge aber die von Mosel, Saar, Ruwer und die Rotweine sollen besser andere trinken (bitte, nur meine persönliche Meinung). Hier, im Regenschatten des Harzes, fallen im Jahresmittel gerade einmal etwa 400 l Regen pro Quadratmeter. Dafür sind die Böden sehr gut wasserhaltend und das Klime ist mild. Daher ist diese Region auch für den Obstbau (Aprikosen, Kirschen, Pflaumen, Äpfel) besonders prädestiniert. In der DDR hatten wir hier mit Halle-Saale-Obst eines der größten zusammenhängenden Obstbaugebiete der Republik. Diese Tradition wird auch heute rund um den Süßen See, bei Höhnstedt und Schochwitz erfolgreich weitergeführt.
Diese sehr schöne Hütte / Keller im Weinberg fand ich an der »Welle« unterhalb des Weinstädtchens Höhnstedt.

zwei Vierer mit Steuermann im Zielspurt bei Rudern gegen Krebs, einer Benefizveranstaltung in Halle (Saale)

207/365 Die Saale kocht

26.07.2015
Hoch spritzt das Wasser im Zielspurt der Ruderer-Vierer bei »Rudern gegen Krebs« auf der Saale. Herrliches Sommerwetter lockte viele Hallenser auf die Peißnitz, wo tolle Wettkämpfe im Rahmen einer Benefiz-Regatta geboten wurden. Toll anzusehen war, wie sich Amateure nach nur kurzem Training in die Skulls hauten. Mitunter spritzte dabei das Wasser meterhoch auf, Akteure und Publikum hatten jede Menge Spaß.
Die Regatta wird seit 2005 deutschlandweit ausgetragen und gastierte an diesem Wochenende zum ersten Mal auf der Saale in Halle. Die Einnahmen sollen einem Sportprojekt für Tumorpatienten am Kinikum Halle zugute kommen.