Verzogene Bank aus Eichenholz an der Nordküste der Ostseeinsel Hiddensee

Myriapoda baltica?

Beim Stöbern in meinem Archiv stieß ich auf diese Abbildung eines ganz besonderen Tausendfüßlers auf der Ostseeinsel Hiddensee, aufgenommen zu Ostern 2013. Es war saukalt. Das Besondere an diesem Tausendfüßler sind die drei Reihen von Beinen. Wenn auch das eine oder andere Bein durch die rauhe Witterung angeknackst oder gar abgebrochen ist, so grüßt er doch freundlich Touristen unmittelbar am Leuchtturm Dornbusch.

Ich hoffe, die Bank steht noch, auch wenn sie nicht mehr in vollem Umfang als Sitzmöbel genutzt werden kann.

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Kollektion von Wein- und Sektkorken unterschiedlicher Sorten und Herkunft

355/365 Korkbrand?

21.12.2015

Es gibt immer wieder Kampagnen wider die Verwendung von Kork als Verschluss von Wein- und Sektflaschen. Wie so oft im Leben gibt es beachtenswerte Gründe pro als auch contra den Einsatz von Kork. Letztendlich gibt es für mich auch eine sinnliche Komponente, die zu beachten ist. Ich mag es, den Korkenzieher (klassisches Kellnermesser) zum Öffnen zu verwenden, den Korken zu fühlen, zu betrachten und nach dem Genuss des Weines zu »archivieren«. Ich habe gerade entdeckt, dass man auf verschiedenen Webplattformen gebrauchte Korken kaufen kann. Na ja, so viele, dass sich ein Verkauf für mich lohnen könnte, habe ich noch nicht. Obwohl, zu Weihnachten werden wohl wieder ein paar hinzukommen.
Ein Merkmal der gezogenen Korken ist der Korkbrand, klingt nach einer gefährlichen Krankheit, ist aber lediglich das Branding (aufgedruckte, eingebrannte?, eingeprägte Bezeichnung der Marke, des Herstellers, ggf. der Herkunft, Abfüllung…). In einigen Regionen ist dieses Branding sogar vorgeschrieben und bestätigt die Angaben auf dem Eitikett, das sich leichter austauchen und fälschen lässt als der Korken. So, und jetzt ist Zeit für ein Gläschen vom roten. Sehr zum Wohle.

Leuchtend blaue Steinfrüchte des Schlehdorns (Prunus silvestris), auch Schlehendorn, Schlehe, Heckendorn, Schwarzdorn genannt.

350/365 Multrecker

16.12.2015

Multrecker, so heißen die kleinen blauen Früchte des Schlehdorns (Prunus spinosa), auch Schlehendorn, Schlehe, Heckendorn, Schwarzdorn oder Deutsche Akazie genannt, in Norddeutschland. Wer die Steinfrüchte vorsichtig zerkaut, weiß, warum sie so genannt werden. Jetzt haben sie allerdings schon ein paar frostige Nächte hinter sich, weshalb sie nicht mehr so viel astringierende Gerbstoffe enthalten. Da fällt mir spontan ein, dass ich meinen Schlehenlikör, den ich vor einigen Wochen angesetzt habe, testen sollte (angesetzt mit Gin – sehr lecker).

leuchten orange und rot gefärbte Hibiskusblüte

342/365 Aus der Zeit gefallen?

08.12.2015

Ein ähnliches Bild dieser Pflanze habe ich bereits im Frühjahr geschossen und gepostet. Den ganzen Sommer und Herbst über hat der Hibiskus fleißig geblüht,  den ersten Kälteeinbrüchen getrotzt und sich dabei ziemlich verausgabt. Als die Pflanze immer trauriger aussah, habe ich sie genommen und ihr einen hellen, freundlichen Platz an meinem Bürofenster eingerichtet, wo sie keinen Strom trocken-warmer Heizungsluft befürchten muss, der ihr dann den Rest geben würde. Nach ein paar Wassergaben und wenigen Tagen der Erholung hat sie sämtliche vorhandene Blütenknospen aktiviert und zum Blühen gebracht, als ob es kein Morgen gäbe. Das musste gewürdigt werden. Ich hoffe, ich konnte sie inzwischen beruhigen und ihr Mut für die nächste Freiluftsaison auf dem Balkon machen.

 

Zwei Hühnereier balnzieren übereinander vor dunklem Hintergrund

282/365 Eierakrobatik auf der Spitze

09.10.2015
Habe gerade im Radio gehört, dass heute der Welt-Ei-Tag ist (immer am zweiten Freitag im Monat Oktober). Der Aktionstag verfolgt das Ziel, den Eierkonsum anzukurbeln, indem darauf verwiesen wird, welch wertvollen Beitrag Eier seit Menschengedenken zur gesunden Ernährung beitragen. Gleichzeitig rufen Tierschutzorganisationen dazu auf, ausschließlich Eier aus artgerechter Haltung zu kaufen.
Hier tanzen Eier von Hühnern aus Freilandhaltung in Deutschland akrobatisch auf der Spitze. Das »Foto« ist genau genommen aus einer Serie von vier Fotos entstanden:
1. Ei auf Spitze festgehalten
2. selbiges Ei auf Spitze mit Haftpaste fixiert
3. Konstruktion von 2. mit dem oberen Ei festgehalten
4. oberes Ei mit Haftpaste auf unterem platziert und dann musste es sehr schnell gehen, da die Haftpaste nicht wirklich gut auf der Eierschale haften blieb

Im Anschluss wurden die Bilder als Ebenen in Photoshop übereinander platziert und die Haftpaste sowie meine Finger herausretuschiert.