Zwei Kleine Münsterländer bewachen die Jagdbeute, ein geschossenes Kalb vom Damwild

291/365 Ebby und Aura am Hirschkalb

18.10.2015
Da ich auf dem Lande aufgewachsen bin, hatte ich immer ein enges Verhältnis zu Tieren auch zu denen, die von vornherein für den Verzehr gehalten wurden, woraus nie ein hehl gemacht wurde. Genauso verhält es sich mit der Jagd, auch wenn ich selbst kein Jäger bin und es wohl auch nie werde. Ich weiß aber und erlebe es häufig, dass die Menschen in unserer Gesellschaft immer mehr von den Quellen ihrer Ernährung entfremdet werden. Ich will hier keine Diskussion zur Jagd heraufbeschwören. Zwei Dinge möchte ich anmerken. Die Leber war köstlich und die Jagdhunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb kostete es große Anstrengung, bei dem Anblick und »Duft« des erlegten Tieres nicht durchzudrehen. Die Hunde wurden übrigens mit für sie leckeren Innereien belohnt obwohl sie bei der Jagd in diesem Fall nichts zu tun hatten. Das Kalb hatte den Schuss, den es traf, nicht gehört. Es war sofort tot. Waidmannsheil.

Ein Gedanke zu “291/365 Ebby und Aura am Hirschkalb

  1. Lieber Berni,
    ein feines Foto von meinen Jagdgefährtinnen! Dank noch mal an dieser Stelle für Deine Anwesenheit und tröstlichen „Morgen“-Stunden am letzten Wochenende. Kleine Anmekung für die Redaktion: Es handelt sich um eine Hirschkalb (Damtier ist die Mutter). Da das Stück mit einem „letzten Bissen“ „verbrochen“ wurde, könnte der geneigte Experte arge Zweifel am waidmännischen Brauchtum hegen, da doch nur männlichen Stücken dieser postmortume Leckebissen zuteil wird.
    Horido.
    Markus

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