Drei Konservendosen zum Tag der Konservendosen

237/365 Konservativ muss nicht schlecht sein

25.08.2015
Heute ist Tag der Konservendose. Wikipedia weiß hierzu, dass Napoleon 1795 einen Preis von 12.000 Goldfranc für ein Verfahren auslobte, mit dem man Nahrungsmittel haltbar machen und die Soldaten ernähren konnte, ohne die Bevölkerung zu plündern.
Für seine Idee, Nahrungsmittel in luftdicht verschlossenen Glasflaschen zu erhitzen und dadurch für mehrere Jahre haltbar zu machen, erhielt der Pariser Zuckerbäcker und Konditor Nicolas Appert schließlich 15 Jahre später das Preisgeld. Immerhin konnte man damit »alle animalischen und vegetabilischen Substanzen nähmlich alle Gattungen Fleisch, Geflügel, Wildpret, Fische, Zugemüse, Kuchen – Arzneygewächse, Früchte, Sulzen, Säfte; ferner Bier, Kaffeh, Thee u.s.w. in voller Frische, Schmackhaftigkeit und eigenthümlicher Würze mehrere Jahre« erhalten. 1810 kam schließlich der Brite Peter Durand auf die Idee, zu diesem Zweck Blechkanister zu verwenden, ließ sich das Ganze im selben Jahr noch patentieren und gilt somit als Erfinder der Konservendose. Drei Jahrte später produzierten die Briten Donkin und Hall Konserven, die sie an die britische Armee lieferten. Forschung und Entwicklung für das Militär schenkte uns diese Errungenschaft. Bitte jetzt keine Haltung des Blogautors aus der letzten Aussage ableiten.
Eigentlich wollte ich ursprünglich darüber fabulieren, was man alles so konservieren kann (unabhängig von Konservendosen) und wozu in der Vergangenheit Konservendosen so alles gut zu gebrauchen waren. Auch der Aufbau unterschiedlicher Dosen ist ein spannendes Thema. Aber das führt dann jetzt doch zu weit.

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